
Der richtige Zugriff. Zur richtigen Zeit.
Wir automatisieren Konten, Gruppen, Lizenzen und Zugriffe bei Eintritt, Rollenwechsel und Austritt – nachvollziehbar über Active Directory, Microsoft Entra ID und Ihre Fachanwendungen hinweg.
- Lifecycle
- Eintritt, Wechsel & Austritt
- Zielsysteme
- AD, Entra ID, M365 & Fachapps
- Kontrolle
- Rollen, Freigaben & Protokoll
Wenn Benutzerkonten schneller wachsen als die Prozesse dahinter.
Manuelle Abläufe funktionieren bei wenigen Änderungen. Mit mehr Mitarbeitenden, Anwendungen und Rollen entstehen jedoch Verzögerungen, uneinheitliche Berechtigungen und Sicherheitslücken.
Eintritte per Ticket
HR meldet neue Mitarbeitende per E-Mail und die IT legt Konten, Gruppen und Lizenzen Schritt für Schritt von Hand an.
Verspätete Austritte
Konten oder Zugriffe bleiben nach dem letzten Arbeitstag aktiv, weil Informationen zu spät oder unvollständig ankommen.
Berechtigungen sammeln sich
Bei Rollenwechseln werden neue Zugriffe ergänzt, während alte Gruppen und Freigaben bestehen bleiben.
Doppelte Datenpflege
Name, Funktion, Vorgesetzte und Abteilung werden in HR-System, Active Directory und Microsoft 365 separat nachgeführt.
Ausnahmen ohne Ablaufdatum
Temporäre Projekt- oder Stellvertretungsrechte werden vergeben, aber später nicht zuverlässig wieder entfernt.
IT als Engpass
Jede Standardänderung benötigt Administratoren, obwohl Rollen und Freigabewege fachlich längst bekannt sind.
Ein Lifecycle-Ereignis wird einmal erfasst – die richtigen Systeme folgen kontrolliert.
HR, Vorgesetzte und IT arbeiten mit denselben Rollen und Statusinformationen. Standardaufgaben laufen reproduzierbar, während Ausnahmen und kritische Zugriffe bewusst freigegeben werden.
Für Mitarbeitende
Arbeitsmittel und Zugriffe stehen zum vereinbarten Zeitpunkt bereit.
Für Fachverantwortliche
Rollen und Ausnahmen werden dort bestätigt, wo die Verantwortung liegt.
Für IT & Sicherheit
Änderungen, Fehler und Entzüge sind nachvollziehbar statt in Tickets verstreut.
Von der verlässlichen Quelle bis zum Zugriff in der Fachanwendung.
Eine nachhaltige Automatisierung trennt Personaldaten, Geschäftsregeln, technische Identitäten und Zielsysteme sauber. Dadurch bleibt sichtbar, warum eine Aktion ausgeführt wurde und wer sie verantwortet.
- Quelle01
HR-System oder geführte Erfassung
Verlässliche Personaldaten und Lifecycle-Ereignisse bilden den kontrollierten Ausgangspunkt.
- Regelwerk02
Rollen, Bedingungen & Freigaben
Funktion, Abteilung, Standort und Verantwortlichkeit bestimmen, welche Aktionen zulässig sind.
- Identität03
Active Directory & Entra ID
Konten, Attribute, Gruppen und Lizenzen werden erstellt, angepasst, deaktiviert und dokumentiert.
- Zielsysteme04
Microsoft 365 & Fachanwendungen
Anwendungen erhalten Benutzer und Rollen über vorhandene Konnektoren, SCIM, API oder definierte Skripte.
Der Zugriff verändert sich mit der Rolle – nicht erst mit dem nächsten IT-Ticket.
Jede Phase hat andere Aufgaben und Risiken. Die Workflows bleiben deshalb getrennt, teilen aber dieselben Rollen, Daten und Kontrollen.
- 01Joiner · Eintritt
Konten, Basisgruppen, Lizenzen und notwendige Anwendungen werden anhand der freigegebenen Rolle vorbereitet. Vorgesetzte und IT sehen vor dem Start, welche Schritte erfolgreich waren.
- 02Mover · Rollenwechsel
Neue Aufgaben lösen gezielte Anpassungen aus. Bisherige Rechte werden nicht nur ergänzt, sondern bewusst überprüft, entfernt oder mit einem Ablaufdatum versehen.
- 03Leaver · Austritt
Zum definierten Zeitpunkt werden Anmeldungen und Konten gesperrt, Gruppen und Lizenzen entzogen sowie Übergaben oder Aufbewahrungsschritte nachvollziehbar angestossen.
Automatisiert bedeutet nicht unkontrolliert.
Standardzugriffe können rollenbasiert erfolgen. Sensible, temporäre oder ungewöhnliche Rechte bleiben an eine fachliche Freigabe und klare Gültigkeit gebunden.
Rollen statt Einzelentscheidungen
Basiszugriffe werden aus Funktion, Abteilung und Standort abgeleitet. Dadurch erhält dieselbe Rolle reproduzierbar dieselben Grundrechte.
Freigaben bei erhöhtem Schutzbedarf
Fach- oder Datenverantwortliche bestätigen sensible Zugriffe. Die IT setzt die Entscheidung technisch um, ohne die fachliche Verantwortung zu übernehmen.
Ablauf & Nachvollziehbarkeit
Temporäre Rechte erhalten ein Enddatum. Workflow-Verlauf, Fehler und ausgeführte Schritte bleiben für Kontrolle und Verbesserung sichtbar.
Die Plattform folgt dem Prozess – nicht umgekehrt.
Je nach Datenquelle, Verzeichnis und Zielanwendungen kombinieren wir Microsoft-Funktionen und standardisierte Integrationen.
Microsoft Entra Lifecycle Workflows
Geplante Joiner-Mover-Leaver-Aufgaben anhand von Benutzerattributen, Bedingungen und definierten Workflow-Schritten.
HR-getriebene Provisionierung
Das HR-System dient als führende Quelle für Personaldaten und löst Erstellung sowie Attributänderungen in Verzeichnisdiensten aus.
SCIM, API & Konnektoren
Benutzer und Gruppen werden in unterstützte SaaS- und Fachanwendungen provisioniert, aktualisiert und beim Austritt deaktiviert.
Mit einem klaren Prozess starten, dann kontrolliert erweitern.
Der erste produktive Workflow soll einen messbaren Engpass lösen und zuverlässig funktionieren. Weitere Rollen, Anwendungen und Sonderfälle folgen erst auf dieser stabilen Basis.
- 01
Prozess & Daten prüfen
Wir nehmen Eintritt, Wechsel und Austritt auf, klären Datenqualität, Verantwortlichkeiten, Sonderfälle und heutige Verzögerungen.
- 02
Rollenmodell definieren
Basiszugriffe, Funktionsrollen, Genehmigungen und Ablaufregeln werden verständlich beschrieben und mit Fachverantwortlichen abgestimmt.
- 03
Pilot integrieren
Ein klar begrenzter Lifecycle-Prozess wird an Verzeichnis und Zielsysteme angebunden, mit Testpersonen durchgespielt und protokolliert.
- 04
Ausrollen & überwachen
Nach erfolgreichem Pilot folgen weitere Rollen und Anwendungen. Fehler, Ausnahmen und Workflow-Läufe werden dauerhaft sichtbar gemacht.
Was KMU vor der Automatisierung ihrer Benutzerprozesse wissen möchten.
Was bedeutet Identity Lifecycle Automation?
Identity Lifecycle Automation steuert digitale Identitäten entlang von Eintritt, Rollenwechsel und Austritt. Personaldaten oder ein freigegebener Antrag lösen definierte Aktionen aus – etwa Konten erstellen, Gruppen und Lizenzen zuweisen, Zugriffe anpassen oder beim Austritt deaktivieren.
Braucht unser KMU dafür ein HR-System?
Nicht zwingend. Ein HR-System ist eine gute führende Datenquelle, aber ein kleineres KMU kann mit einem klar geführten Formular und einem verbindlichen Freigabeprozess starten. Entscheidend ist, dass Pflichtdaten, Verantwortlichkeiten und Lifecycle-Ereignisse zuverlässig erfasst werden.
Funktioniert die Automatisierung mit lokalem Active Directory und Microsoft Entra ID?
Ja. Hybride Umgebungen können berücksichtigt werden. Welches System die Identität zuerst führt und wie Attribute synchronisiert werden, muss jedoch eindeutig definiert sein. Wir planen die Abläufe so, dass lokale und cloudbasierte Verzeichnisse nicht gegeneinander arbeiten.
Können auch Fachanwendungen automatisch angebunden werden?
Viele SaaS-Anwendungen unterstützen automatische Provisionierung über vorhandene Microsoft-Entra-Konnektoren oder SCIM. Andere Systeme lassen sich über API, Datenbank, Verzeichnis oder kontrollierte Skripte anbinden. Vor der Umsetzung prüfen wir, welche Aktionen und Rückmeldungen das Zielsystem zuverlässig unterstützt.
Wer entscheidet, welche Berechtigungen eine Person erhält?
Die fachliche Verantwortung bleibt beim Unternehmen. Rollen, Datenverantwortliche und Genehmigungswege werden gemeinsam festgelegt. Die Automatisierung setzt diese Regeln reproduzierbar um und dokumentiert den Ablauf; sie erfindet keine Berechtigungen selbstständig.
Welche Microsoft-Lizenzen werden benötigt?
Das hängt von den eingesetzten Funktionen ab. Microsoft Entra Lifecycle Workflows erfordern beispielsweise Microsoft Entra ID Governance oder Microsoft Entra Suite. Für einfachere Abläufe oder andere Zielsysteme kommen alternative Integrationswege infrage. Wir klären den konkreten Lizenzbedarf erst nach dem Prozess- und Systemdesign.
Welcher Benutzerprozess kostet Ihr Team heute am meisten Zeit?
Schildern Sie uns einen typischen Eintritt, Rollenwechsel oder Austritt. Wir zeigen, welche Daten, Regeln und Integrationen für einen sinnvollen ersten Workflow nötig sind.
Prozess vor Plattform.
Sie erhalten eine erste Einordnung zu Datenquelle, Rollenmodell, Zielsystemen, Microsoft-Funktionen und einem realistischen Pilotumfang.
Identity Lifecycle Automation