
Ein Login. Klare Regeln. Sicherer Zugriff.
Wir verbinden Ihre Geschäftsanwendungen mit einer zentralen Identität und schützen den Zugriff mit MFA sowie nachvollziehbaren Regeln – für weniger Passwörter und mehr Kontrolle.
- Identität
- Eine zentrale Anmeldung
- Schutz
- MFA & Conditional Access
- Anwendungen
- Cloud, SaaS & Fachsysteme
Wenn jede Anwendung ihre eigenen Zugangsregeln mitbringt.
Mit jeder zusätzlichen Cloud-Anwendung wächst nicht nur der Nutzen, sondern auch die Zahl der Konten, Passwörter und Sicherheitsentscheidungen. Ohne gemeinsames Zugriffskonzept entstehen blinde Flecken.
Zu viele eigene Logins
ERP, Zeiterfassung, HR-Portal und weitere Cloud-Dienste führen separate Konten und Passwörter.
MFA ist uneinheitlich
Einige Anwendungen verlangen einen zweiten Faktor, andere schützen sensible Daten weiterhin nur mit einem Passwort.
Austritte bleiben riskant
Ein zentrales Konto wird gesperrt, aber einzelne App-Zugänge oder bestehende Sitzungen können unbemerkt weiterbestehen.
Zugriff hängt vom Netzwerk ab
Sicherheit wird noch über Bürostandort oder VPN gedacht, obwohl Mitarbeitende längst mobil und cloudbasiert arbeiten.
Anwendungen sind unbekannt
Es fehlt eine vollständige Übersicht, welche Dienste genutzt werden, wem sie gehören und wie sie authentifizieren.
Regeln sind nicht erklärbar
Benutzende wissen nicht, weshalb ein Zugriff erlaubt, zusätzlich bestätigt oder blockiert wurde – und die IT kann es nur schwer nachvollziehen.
Anwendungen vertrauen derselben Identität – und nicht mehr je einem eigenen Passwort.
Mitarbeitende erhalten einen einfachen, konsistenten Zugang. Die IT steuert Anmeldung und Schutz zentral, während Fachverantwortliche weiterhin bestimmen, wer eine Anwendung tatsächlich nutzen darf.
Für Mitarbeitende
Weniger Passwörter, weniger Login-Hürden und ein vertrauter Anmeldeweg.
Für Verantwortliche
Anwendungszugriffe bleiben an Rollen, Freigaben und klare Zuständigkeiten gebunden.
Für IT & Sicherheit
Anmeldungen, Richtlinien und Entzug werden zentral sichtbar und kontrollierbar.
Eine zentrale Vertrauenskette vom Login bis zur Anwendung.
Single Sign-on ist nicht nur Komfort. Eine saubere Architektur trennt Identität, technische Verbindung, Zugriffsentscheidung und die eigentliche Berechtigung in der Zielanwendung.
- Identität01
Zentraler Identity Provider
Eine vertrauenswürdige Arbeitsidentität authentifiziert Mitarbeitende und stellt die notwendigen Identitätsinformationen bereit.
- Verbindung02
OIDC, OAuth 2.0 & SAML
Anwendungen vertrauen standardisierten, signierten Informationen statt einer eigenen Passwortdatenbank.
- Entscheidung03
MFA & Conditional Access
Benutzer, Rolle, Gerät, Anwendung und weitere Signale bestimmen, welche Kontrolle für den Zugriff nötig ist.
- Ressourcen04
Cloud, SaaS & Fachsysteme
Microsoft 365, Drittanbieter-Apps und geeignete interne Anwendungen erhalten ein konsistentes Zugriffsmodell.
Nicht der Standort entscheidet, sondern der konkrete Zugriff.
Ein Login aus dem Firmennetz ist nicht automatisch sicher – und mobiles Arbeiten nicht automatisch riskant. Die Entscheidung folgt dem Schutzbedarf der Ressource und den verfügbaren Signalen.
- 01Identität explizit prüfen
Die Anmeldung bestätigt nicht nur ein Passwort, sondern die geforderte Authentifizierungsstärke für Person und Rolle.
- 02Kontext berücksichtigen
Gerätestatus, Anwendung, Standort und – je nach Lizenz und Schutzbedarf – Risikosignale fliessen in die Entscheidung ein.
- 03Gezielt reagieren
Die Richtlinie erlaubt den Zugriff, fordert MFA oder ein verwaltetes Gerät, schränkt die Sitzung ein oder blockiert den Versuch.
Der passende Anmeldeweg für jede Anwendung.
Nicht jede Anwendung spricht denselben Standard. Wir wählen den bestmöglichen Integrationsweg und benennen offen, wo ein Übergang oder eine technische Grenze besteht.
OpenID Connect (OIDC)
Für moderne Webanwendungen, mobile Apps und APIs. OIDC basiert auf OAuth 2.0 und übermittelt Identitätsinformationen über signierte ID-Tokens.
SAML 2.0
Für etablierte SaaS- und Unternehmensanwendungen. SAML übermittelt die bestätigte Identität und passende Attribute an die Zielanwendung.
Microsoft Entra ID
Naheliegend für Unternehmen mit Microsoft 365: zentrale Identität, Enterprise Applications, MFA und Conditional Access in einer Plattform.
Selbst betriebene Identität
Für ausgewählte Umgebungen kann ein schlanker, selbst betriebener Identity Provider sinnvoll sein. Pocket ID ermöglicht passwortlose OIDC-Anmeldungen mit Passkeys, wenn Anforderungen und Anwendungen dazu passen.
Pocket ID kennenlernenMit einer passenden Anwendung starten – und ohne Aussperren ausrollen.
Zugriffsrichtlinien werden zuerst sichtbar gemacht und mit Pilotgruppen geprüft. Kritische Blockregeln aktivieren wir erst, wenn Auswirkungen, Ausnahmen und Notfallzugänge getestet sind.
- 01
Anwendungen inventarisieren
Wir erfassen genutzte Dienste, Verantwortliche, Benutzergruppen, Schutzbedarf und die heute eingesetzten Anmeldeverfahren.
- 02
Zielbild & Regeln definieren
Identitätsquelle, MFA-Methoden, Gerätevorgaben, Ausnahmen und Notfallzugänge werden nachvollziehbar festgelegt.
- 03
Pilot anbinden
Eine geeignete Anwendung wird über OIDC oder SAML integriert und mit Testgruppen sowie Report-only-Richtlinien geprüft.
- 04
Gestaffelt ausrollen
Weitere Anwendungen und Benutzergruppen folgen kontrolliert. Anmeldung, Richtlinienwirkung und Supportfälle werden überwacht.
Was KMU vor Single Sign-on und Zero Trust Access wissen möchten.
Was ist Single Sign-on?
Single Sign-on (SSO) bedeutet, dass Mitarbeitende mit einer zentralen Arbeitsidentität auf mehrere zugewiesene Anwendungen zugreifen. Die Anwendung verwaltet dabei idealerweise kein separates Benutzerpasswort, sondern vertraut der bestätigten Identität des Identity Providers.
Was bedeutet Zero Trust beim Zugriff?
Zero Trust verlässt sich nicht allein auf den Bürostandort oder eine einmalige Anmeldung. Jeder Zugriff wird anhand klarer Signale und Regeln bewertet. Dazu gehören beispielsweise Benutzer und Rolle, Authentifizierungsstärke, Anwendung sowie der Status des verwendeten Geräts.
Was ist der Unterschied zwischen OIDC und SAML?
OpenID Connect (OIDC) ist ein moderner, auf OAuth 2.0 basierender Standard und eignet sich besonders für neue Webanwendungen, mobile Apps und APIs. SAML 2.0 ist in vielen etablierten Unternehmens- und SaaS-Anwendungen verbreitet. Wir verwenden den Standard, den die jeweilige Anwendung zuverlässig unterstützt.
Können auch ältere oder interne Fachanwendungen angebunden werden?
Oft ja, aber nicht immer direkt. Manche Anwendungen unterstützen OIDC oder SAML bereits, andere benötigen einen vorgeschalteten Zugriffsdienst, eine Modernisierung oder vorerst einen kontrollierten Übergangsweg. Deshalb prüfen wir jede Anwendung vor der Zusage technisch und organisatorisch.
Werden Mitarbeitende mit MFA bei jeder Anmeldung unterbrochen?
Das ist nicht das Ziel. Richtlinien sollen dem Schutzbedarf entsprechen und legitime Arbeit möglichst wenig stören. Ein bekanntes, verwaltetes Gerät kann anders behandelt werden als ein unbekanntes Gerät oder ein auffälliger Anmeldeversuch. Welche Signale verfügbar sind, hängt von Plattform und Lizenz ab.
Welche Microsoft-Lizenzen werden für Conditional Access benötigt?
Microsoft Entra Conditional Access benötigt grundsätzlich Microsoft Entra ID P1; Microsoft 365 Business Premium enthält diese Funktionen ebenfalls. Risikoabhängige Richtlinien können zusätzliche Entra-ID-Protection-Funktionen und damit andere Lizenzen erfordern. Wir klären den konkreten Bedarf anhand der geplanten Regeln.
Welche Anwendung soll als erste sicher und einfach erreichbar werden?
Nennen Sie uns Ihre wichtigsten Anwendungen, die heutige Anmeldung und die grössten Risiken oder Supportprobleme. Wir ordnen ein, womit ein sinnvoller SSO-Pilot starten kann.
Erst verstehen, dann verbinden.
Sie erhalten eine erste Einschätzung zu Identity Provider, OIDC oder SAML, MFA, Conditional Access, Lizenzbedarf und einem realistischen Pilotumfang.
Single Sign-on & Zero Trust Access