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Arbeitsplatz & HRAnpassbare Vorlage

Klare Regeln für sicheres Arbeiten ausserhalb des Büros.

Eine verständliche Homeoffice- und Mobile-Work-IT-Richtlinie für Schweizer KMU – personalisierbar, kopierbar und als saubere Arbeitsfassung druckbar.

Richtlinie anpassen
  • 8 Regelbereiche
  • Kopieren oder als PDF
  • Lokal personalisiert
Vom Muster zum eigenen Entwurf

Eine Richtlinie muss lesbar, konkret und intern anschlussfähig sein.

Ergänzen Sie die wichtigsten Angaben, prüfen Sie jeden Abschnitt und übernehmen Sie den Entwurf anschliessend in Ihren Freigabeprozess.

Lokal in diesem BrowserDie eingegebenen Angaben werden nicht an Imatics übertragen.
Vorlage personalisieren

Drei Angaben, bevor Sie den Entwurf prüfen.

Leere Felder bleiben als deutlich sichtbare Platzhalter im Dokument bestehen.

[Unternehmensname]

Homeoffice- und Mobile-Work-IT-Richtlinie

Version 1.0Gültig ab: Noch festzulegen
Arbeitsentwurf

Diese Vorlage muss an Organisation, Systeme, Arbeitsverhältnisse und geltende Vorgaben angepasst und vor der Freigabe fachlich geprüft werden.

01

Zweck und Geltungsbereich

Diese Richtlinie regelt den sicheren Umgang mit Geräten, Anwendungen und Informationen beim Arbeiten ausserhalb der regulären Geschäftsräume.

  • Sie gilt für alle Mitarbeitenden und externen Personen, die im Auftrag von [Unternehmensname] mobil oder im Homeoffice arbeiten.
  • Interne Weisungen, arbeitsvertragliche Regelungen und gesetzliche Vorgaben bleiben ergänzend anwendbar.
02

Geräte und Zugänge

Geschäftliche Geräte und Konten sind persönliche Arbeitsmittel. Sie müssen so genutzt werden, dass keine unberechtigte Person Zugriff erhält.

  • Firmengeräte, Konten und Authentisierungsmittel dürfen nicht mit Familienangehörigen oder Dritten geteilt werden.
  • Geräte sind beim Verlassen des Arbeitsplatzes zu sperren und bei Nichtgebrauch sicher aufzubewahren.
  • Installationen, lokale Administratorrechte und der Anschluss privater Speichermedien sind nur gemäss interner Freigabe zulässig.
03

Netzwerk und Verbindung

Der Zugriff auf Geschäftsdaten erfolgt ausschliesslich über angemessen geschützte Verbindungen und freigegebene Zugangswege.

  • Das private WLAN muss mit WPA2 oder WPA3 und einem individuellen, sicheren Passwort geschützt sein.
  • Öffentliche oder ungeschützte Netzwerke dürfen für Geschäftsdaten nur mit einer freigegebenen, aktiven VPN-Verbindung verwendet werden.
  • Unbekannte USB-Ladeanschlüsse, Netzwerkgeräte oder Hotspots sind zu vermeiden.
04

Daten und Cloud-Dienste

Geschäftsinformationen bleiben in den von [Unternehmensname] freigegebenen Systemen und werden nicht in private Dienste verschoben.

  • Geschäftsdaten dürfen nicht auf privaten USB-Sticks, privaten Computern oder privaten Cloud-Speichern abgelegt werden.
  • Für Speicherung und Zusammenarbeit sind ausschliesslich die freigegebenen Firmenplattformen zu verwenden.
  • Vertrauliche Informationen dürfen nur mit berechtigten Personen und über freigegebene Kommunikationskanäle geteilt werden.
05

Arbeitsumgebung und Vertraulichkeit

Auch ausserhalb des Büros muss verhindert werden, dass Gespräche, Bildschirminhalte oder Unterlagen unbeabsichtigt offengelegt werden.

  • Bildschirme sind so auszurichten, dass Dritte keine vertraulichen Inhalte mitlesen können.
  • Vertrauliche Telefonate und Videokonferenzen sind in einer geeigneten Umgebung zu führen; Kopfhörer sind bei Bedarf zu verwenden.
  • Papierunterlagen müssen sicher aufbewahrt und über den vorgesehenen Weg vernichtet werden.
06

Updates und Schutzmassnahmen

Die von der IT eingerichteten Sicherheitsfunktionen müssen aktiv bleiben und dürfen nicht umgangen oder deaktiviert werden.

  • Betriebssystem-, Anwendungs- und Sicherheitsupdates sind zeitnah zu installieren beziehungsweise durch die zentrale Verwaltung zuzulassen.
  • Mehrfaktor-Authentisierung ist für die vorgesehenen Dienste zu verwenden.
  • Warnmeldungen der Schutzsoftware und ungewöhnliches Geräteverhalten sind ernst zu nehmen und nicht eigenständig zu umgehen.
07

Verlust und Sicherheitsvorfälle

Frühes Melden begrenzt mögliche Schäden. Im Zweifel gilt: nicht weiterprobieren, sondern den vorgesehenen Meldeweg nutzen.

  • Verlust oder Diebstahl eines Geräts ist unverzüglich an [IT-Support / Telefonnummer] und die zuständige Führungskraft zu melden.
  • Phishing-Verdacht, unerwartete Anmeldebestätigungen oder auffällige Systemmeldungen sind sofort an [IT-Support / Telefonnummer] weiterzugeben.
  • Bei Verdacht auf Schadsoftware ist das Gerät vom Netzwerk zu trennen. Es darf nicht ausgeschaltet oder selbstständig bereinigt werden, sofern die IT nichts anderes anweist.
08

Verantwortung und Bestätigung

Mitarbeitende halten diese Richtlinie ein, melden Unsicherheiten frühzeitig und unterstützen die Aufklärung von Vorfällen.

  • Ausnahmen müssen vorab durch die dafür zuständige Stelle genehmigt und nachvollziehbar dokumentiert werden.
  • Verstösse oder technische Einschränkungen sind der Führungskraft und der IT transparent zu melden.
  • Die Richtlinie wird regelmässig überprüft und bei organisatorischen, technischen oder rechtlichen Änderungen aktualisiert.

Kenntnisnahme

Ich habe diese Richtlinie gelesen, verstanden und weiss, an wen ich mich bei Fragen oder Sicherheitsvorfällen wenden kann.

NameOrt, DatumUnterschrift

Hinweis: Diese Vorlage dient als strukturierter Ausgangspunkt und ersetzt keine arbeitsrechtliche, datenschutzrechtliche oder anderweitige Rechtsberatung.

Vor der Veröffentlichung

Ein gutes Reglement bildet den echten Arbeitsalltag ab.

  1. 01

    Verantwortlichkeiten einsetzen

    Meldestelle, Führung und Freigabestellen müssen namentlich oder über eindeutig bekannte interne Rollen definiert sein.

  2. 02

    Systeme und Datenwege abgleichen

    Die Richtlinie muss zu den tatsächlich eingesetzten Geräten, Cloud-Diensten, VPN-Zugängen und Supportprozessen passen.

  3. 03

    Fachlich prüfen und freigeben

    HR, Datenschutz, IT und bei Bedarf eine Rechtsberatung prüfen den Entwurf vor Kommunikation und Kenntnisnahme.

Häufige Fragen

Was vor Einführung einer IT-Richtlinie geklärt werden sollte.

Ist diese Homeoffice-IT-Richtlinie rechtlich verbindlich?

Die Vorlage ist ein strukturierter Ausgangspunkt, aber keine Rechtsberatung. Ob und wie sie verbindlich eingeführt werden kann, hängt unter anderem von Arbeitsverträgen, internen Weisungsrechten, Datenschutz und der konkreten Organisation ab.

Müssen Mitarbeitende die Richtlinie unterschreiben?

Eine dokumentierte Kenntnisnahme kann sinnvoll sein, ist aber nicht in jeder Organisation gleich umzusetzen. Das Verfahren sollte mit HR und bei Bedarf mit einer Rechtsberatung abgestimmt werden.

Wie oft sollte das Homeoffice-Reglement überprüft werden?

Mindestens regelmässig sowie bei relevanten Änderungen: neue Cloud-Dienste, andere Geräteverwaltung, veränderte Meldewege, organisatorische Anpassungen oder neue rechtliche Anforderungen.

Richtlinie und Technik müssen zusammenpassen

Sicheres mobiles Arbeiten braucht einen verlässlich betriebenen Arbeitsplatz.

Wir verbinden Geräteverwaltung, Microsoft 365, Zugriffsschutz und Support zu einem verständlichen Arbeitsplatzstandard für Ihr KMU.